Kulinarische Osterbräuche schnell erklärt

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Kulinarische Osterbräuche schnell erklärt

31. März 2018 Allgemein 0

 

Da hat man gerade die Weihnachtspfunde wieder verloren und schon ist Ostern… Ich möchte heute aber keine Alternativen aufzeigen, um aus der Nummer einigermaßen ungeschoren herauszukommen. Sobald die Oma das Familienessen kocht, sind solche “Strategien” sowieso sinnlos 😉 Nein, ich möchte heute darüber schreiben, wo unsere kulinarischen Osterbräuche so ihren Ursprung haben.​

Da wäre zum einen das Osterei. Zugegeben, ein hart gekochtes Ei als “kulinarische Spezialität” zu bezeichnen, scheint für den ein oder anderen vielleicht etwas fragwürdig. Aber es ist nun einmal DER Osterbrauch und man kann es essen. Daher hat es sich für diesen Beitrag qualifiziert 😉 Aber warum sind Eier nun typisch für Ostern?

Das hat einerseits einen ganz pragmatischen Grund der mit der Fastenzeit zusammenhängt, welche ja an Ostern endet. Während dieser Zeit war es verboten, bestimmte tierische Produkte zu essen – unter anderem Eier. Da das den Hühnern aber ziemlich egal war, haben diese während der 40-tägigen Fastenzeit trotzdem weiter Eier gelegt. Um die wertvollen Nahrungsmittel nicht zu verschwenden wurden diese hart gekocht und somit haltbar gemacht. An Ostern durften diese dann endlich gegessen werden. Des Weiteren galt das Ei schon immer als Symbol des erwachenden Lebens und damit als Zeichen für die Auferstehung Christi.

Warum wir die Eier heutzutage suchen ist jedoch nicht vollkommen klar. Eine Theorie besagt, dass das direkte Verschenken der Eier ein heidnischer Brauch war und daher von der Kirche verboten wurde. Unter diesem Druck wurden die Eier dann versteckt und der „Beschenkte“ musste sie selbst suchen und finden.

Das andere Gericht, das man meiner Meinung nach ohne weiteres als Brauchtum bezeichnen kann, ist das Osterlamm. Es steht mit der Kreuzigung Jesus’ in Verbindung, da das Lamm seit jeher ein beliebtes Opfertier ist und sich Jesus am Kreuz für die Menschen geopfert hat. Außerdem wird Jesus Christus in der Bibel als “Lamm Gottes” bezeichnet. Der Brauch ein echtes Lamm zu schlachten, ging in Mitteleuropa aber bereits im Mittelalter stark zurück. Stattdessen wird vielerorts eine Art Brot in der Form eines Lamms gebacken.

 

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